|
|
|
Aktuelles
|
|
|
|
|
|
|
|
Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Hier der direkte Kontakt zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit > presse@hohen-neuendorf.de
Ihre Ariane Fäscher
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Zukunft meiner Stadt: Hohen Neuendorfer Leitbild in der parlamentarischen Beschlussfassung
Sind 10 Seiten Papier nicht ein bisschen wenig für 18 Monate Arbeit? Nein im Gegenteil, denn nur so hat unser Leitbild ein Chance, dass es viele Hohen Neuendorfer lesen und sich für ihre künftigen Entscheidungen zur Leitlinie machen, seien sie Abgeordnete, Verwaltungsangestellte oder eben Bürger. Und es ist gar nicht so leicht, einen ganzen, dicken Aktenordner voller einzelner Gedanken und Meinungen, die Ansichten von einigen Tausend Mitwirkenden, die sich im Leitbildprozess eingebracht haben, so zusammenzufassen, dass zum Schluss 10 Seiten herauskommen, die man versteht und anwenden kann.
Natürlich in sehr verdichteter Form. „So sieht meine Stadt aus, in der ich gerne lebe und für die ich mich gerne im Gemeinwesen einsetze“ lautet die Zielstellung des Papiers. Das Leitbild besteht aus einer Präambel und 7 Leitplanken. Die Präambel beinhaltet „Leseanweisung und Grundannahmen“, die Leitplanken beschreiben 7 Themenfelder, die der Bürgerschaft besonders wichtig waren und von denen keine bedeutungsvoller ist als die andere. Sie gemeinsam ergeben wie ein Puzzle ein Bild von unserer Stadt in 20 Jahren. Inhaltlich geht es um Ökologie, das städtische Zusammenwachsen und das Gesicht der Stadt, Arbeiten und Wohnen, Bildung, Kultur und Freizeit, Verkehr und nicht zuletzt das Miteinander in einem offenen und wertschätzenden Austausch.
Keine Bevölkerungsgruppe und kein Ortsteil ist besonders hervorgehoben und das bedeutet, dass alle gleichberechtigt betrachtet werden. Natürlich kann ein Leitbild immer nur eine Richtschnur sein, die die Politik keinesfalls der wichtigen Abwägungsentscheidung des Einzelfalles enthebt, natürlich wird es weiterhin Interessenkonflikte zwischen Verkehr, Ökologie, Anwohnerinteressen und Gemeinbedürfnissen geben. Doch ist klar geworden, dass den Bürgern der grüne Charakter ihrer Stadt am Herzen liegt, dass Arbeit wichtig ist, aber dennoch niemand Industrieansiedelung im Wohngebiet will, dass Kultur und das Miteinander eine große Rolle spielen und gute Ansätze gefunden werden müssen, ein WIR-Gefühl aller Stadtteile und Bevölkerungsgruppen zu entwickeln, das Stärken und Traditionen als Charakteristikum beibehält.
Dass das Leitbild nicht zu komplex und zu abstrakt geworden ist, zeigten bei der Übergabe des Leitbildes an die Abgeordneten die Schüler der 5b der Waldgrundschule, die auf 7 Plakaten ihre Interpretation zeigten und damit deutlich machten, dass unsere Gedanken von heute, ihre Realität von morgen sein werden. „Geht respektvoll und verantwortungsbewusst mit dem Willen der Vielen und mit unserer Zukunft um“ war die Botschaft, die auch das Leitbild trägt. In erster Lesung sprachen sich die Stadtparlamentarier überwiegend sehr positiv über das Leitbild aus. Es sei gelungen ein überdurchschnittliches Maß an Beteiligung zu erzielen, das man als repräsentativ für den Bürgerwillen ansehen könne. Damit werde Abgeordneten und Verwaltung die Arbeit erleichtert und die Basis für eine Entwicklung gelegt, mit der sich die Bürgerschaft identifizieren kann.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Versprochen und gehalten:
NORMA baut langersehnten Dicounter in Bergfelde-Eröffnung im Dezember
„ Dieses Vorhaben ist Chefsache“, betonte Bürgermeister Hartung im Zuge der Bauanlaufberatung auf dem Gelände des künftigen NORMA-Marktes an der Bergfelder Mittelstraße.
„Sie können uns jederzeit anrufen, wenn es Probleme gibt, deren Behebung wir beeinflussen können. Wir werden auf kurzen Wegen Lösungen finden“.
Er freue sich, sagte NORMA-Expansionsleiter Mike Wöhler wenn die Zusammenarbeit mit der Hohen Neuendorfer Stadtverwaltung weiterhin so reibungslos und zielorientiert verlaufe wie bisher.
Sofort wusste der Bauherr einige Punkte, bei denen die Stadtverwaltung flankierend helfen könne, die wiederum der Bürgermeister umgehend telefonisch auf die Bahn brachte. Neben der NORMA-Chefetage und der bauausführenden Firmen war auch Niederlassungsleiter Stefan Kohls von Steineckes Heidebrot Backstube GmbH & Co KG anwesend; die Steineckes und Getränke Hoffmann werden ebenfalls in den Bergfelder Discounterkomplex einziehen.
Anfang Dezember soll Eröffnung sein.
Noch vor 4 Wochen hatte der Bürgermeister im Seniorenclub den skeptischen Bergfeldern Rede und Antwort gestanden und baldigen Baubeginn versprochen. Am 5. Juli 2010 war Bauanlaufberatung auf der Baustelle mit den Baufirmen.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Feierliche Platzbenennung!
 Jannek Teigel unterstützte den Bürgermeister und Roswitha Schönbucher am 20. Juni 2010 bei der Enthüllung der Tafel, die Spaziergängern die Lebensdaten des Namenspatrons des neuen Alfred-Schönbucher-Platzes an der Berliner/Ecke Adolf-Damaschke-Straße kundtut immerhin zeichnete Janneks Mutter Petra Teigel in der Stadtverwaltung für die Platzgestaltung verantwortlich. Alfred Schönbucher war Pfarrer in der Partnerstadt Müllheim und Begründer der Freundschaft beider Städte. Monika Eitel, Müllheimer Stadtverordnete und Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, bezeichnete die Namensgebung als „große Ehre für unsere Stadt“.
Aus den von Schönbucher seit 1963 initiierten deutsch-deutschen Treffen seien sehr viele Kontakte und lebenslange Freundschaften entstanden. Nach der politischen Wende hätten die Beziehungen eine neue Dimension bekommen. Ein schöneres Geschenk hätte man Alfred Schönbucher nicht machen können, sagte sie mit Blick auf die Städtepartnerschaft. Alfred Schönbucher bekam zum ersten Mal 1981 die Erlaubnis, nach Hohen Neuendorf zu reisen. Bereits in den 60er Jahren, als er Jugendpfarrer in Müllheim war, besuchte er mit Jugendlichen seiner Gemeinde Ostberlin und setzte sich für den Austausch zwischen den beiden Ländern ein. Die gemeinsamen Gespräche rankten sich um Politik, Glauben, Frieden, Geschichte und Kultur.
Schönbucher ist der einzige Ehrenbürger Hohen Neuendorfs und stand wie kein Zweiter für Frieden und Völkerverständigung. Familie und Freunde waren angereist, um die Ehrung mitzuerleben. Wie der Namensgeber solle der Platz zu Begegnungen zwischen Fremden und Freunden anregen, betonte Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung bei der Einweihung. „Ein schöneres Geschenk hätte man Alfred kaum machen können, ihm, dem die Begegnung von Menschen über Grenzen und Weltanschauungen so sehr am Herzen lag“, bedankte sich Monika Eitel bei der Einweihung gerührt.
Auch Sohn Albrecht Schönbucher ergriff stellvertretend für Mutter Roswitha und seine beiden Geschwister das Wort und drückte seine Freude aus nicht zuletzt über die unerwartet große Zahl der Gäste. Auch er beschrieb seine früheren Ost-West-Begegnungen als sehr prägend.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Falken nisten am Wasserturm - Besichtigung am Tag des offenen Denkmals
Drei junge Wanderfalken bewohnen den Nistkasten an der Südostseite des städtischen Wahrzeichens und bestätigen damit den früheren Bauamtsleiter Gerd Solik, der im Zuge der Turmsanierung Weitsicht bewies und auf eigene Kappe und mit eigens auf dem Herbstfest gesammeltem Geld die vom NABU hergestellten Spezialkästen besorgte und anbringen ließ.
Bereits im dritten Jahr sind die Vögel ansässig und lassen sich weder von Licht noch von der Antennenanlage im Turm stören. Der Nistkasten an der Nordwestseite hingegen ist bei den Tieren nicht so beliebt, er steht offenbar leer. Auch an der Borgsdorfer Dr. Hugo-Rosenthal-Oberschule sind bei der Sanierung Vogelwohnungen vorgesehen worden. In diesem Jahr wurden allerdings noch keine Mauersegler gesehen.
(Foto: Jürgen Bruck)
Zwar sind bis dahin die Falken längst flügge, wer aber dennoch den Wasserturm Hohen Neuendorf besteigen möchte, erhält die Gelegenheit am Tag des offenen Denkmals. Im Halbstundentakt ist die Besichtigung am 12. September 2010 in der Zeit zwischen 13:00 und 18:00 Uhr unter fachkundiger Führung möglich - allerdings ausschließlich nach vorheriger Anmeldung telefonisch unter
(03303) 52 82 14 oder per E-Mail: sedelis@hohen-neuendorf.de.
Der Eintritt ist frei.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Steine des Anstoßes
Hohen Neuendorf erinnert an ermordete jüdische Nachbarn und Freunde
Stolpern soll man, nicht beim Gehen, aber mit den Gedanken und im Herzen, wenn man über die bronzefarbenen quadratischen Pflastersteine schreitet, in die die Lebensdaten jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger eingraviert sind. Sie erinnern an Menschen, die die Stadt mitgeprägt haben und geliebt worden sind, an die bestialischen Greueltaten der Naziideologie und jeden heutigen Bewohner der Stadt an seine Verantwortung dafür, dass so etwas nie wieder geschehen kann.
25.700 Stolpersteine hat der Künstler Gunter Demnig in 658 europäischen Städten verlegt, drei davon Ende Juni in Hohen Neuendorf, die ersten im Stadtgebiet. Zu verdanken ist dies einer Projektgruppe des Kulturkreises und des Marie-Curie-Gymnasiums, die mit Unterstützung der Stadtverwaltung, des Bauamtes und Nordbahngemeinden mit Courage das Schicksal der Familie Jacks aufgearbeitet und dokumentiert hat.
Die ersten beiden glänzenden Steine liegen in der Birkenwerder Straße 4 zur Erinnerung an die am 7.9.1942 nach Theresienstadt deportierten und dort umgekommenen Eheleute Ernestine und Georg Jacks, ein weiterer erinnert in der Erdmannstraße 4 an deren Sohn Hermann. Er wurde am 2.3.1943 nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet.
„Für mich ist dieser Tag wie eine Beerdigung meiner Großeltern und meines Vaters, die sie aus der Namenlosigkeit von Massengräbern herausholt“, sagte Ruth Winkelmann, Tochter von Hermann Jacks. Einen angemessen feierlichen Rahmen bereiteten Schüler, Kulturkreis, Stadt und der Künstler selbst mit Gedichten, Reden und Musik. Auch Jazzica Nabis bereicherte den Anlass musikalisch.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Fördermittel für Tagespflege
Der Rupprecht hatte 25.578,20 Euro in seiner weihnachtlich roten Mappe, wie er selbst scherzte, doch obwohl er Geschenke trug, kam er weder im Winter noch als Knecht.
Bildungsminister Holger Rupprecht überbrachte Fördermittel für die bessere Ausstattung von 67 Tagespflegestellen in der Stadt Hohen Neuendorf, weitere 2.842,02 werden als Co-Finanzierung aus dem Stadtsäckel zugeschossen. Damit leisten Land und Stadt einen weiteren Beitrag zur Absicherung der Betreuung der unter 3-jährigen Kinder.
Ab dem nächsten Jahr besteht darauf in Brandenburg ein Rechtsanspruch. Im Bundesvergleich hat das Land allerdings bereits eine gute Versorgung.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Nachrichten aus der SVV
Gehwegsanierung in der Franzstraße
Die Gehwegsanierung in der Franzstraße zwischen Berliner und Stolper Straße wird vorerst auf sich warten lassen. Da die Reparatur der historischen Gehwegpflasterung, des Bernburger Mosaiks, kostenaufwändig ist, hatte sich die Verwaltung 2009 nach dezidierter Abwägung entschlossen, die Rekonstruktion nicht weiterzuführen und statt dessen mit dem verfügbaren Geld für Gehwegsanierung lieber die Gehwege solcher Straßenzüge wieder herzustellen und Stolperfallen zu beseitigen, die mit Betonsteinen gepflastert sind. Diese Wiederherstellung ist erheblich kostengünstiger, somit können in diesem Jahr mit denselben Mitteln viele Meter mehr Gehwege im Stadtgebiet erneuert werden. Würde das historische Pflaster aufgenommen und gegen Betonsteine ausgetauscht, wären die Kosten auf die Anwohner umlagepflichtig, weil dies rechtlich keine Sanierung sondern ein neuer Gehweg wäre.
Polizeipräsenz in Oberhavel
Die SVV hat den Bürgermeister beauftragt, Verhandlungen mit dem Ministerpräsidenten und dem Innenminister des Landes Brandenburg zur Sicherheit und Polizeipräsenz in unserer Stadt zu führen. Darin soll zum Ausdruck gebracht werden, dass sich die SVV gegen jede Art von Reduzierung der Polizeipräsenz in Oberhavel ausspricht. Ferner soll der Bürgermeister Gespräche mit den Bürgermeistern der umliegenden Städte und Gemeinden aufnehmen, die zum Ziel haben, in der Angelegenheit mit einer Stimme zu sprechen. Ein entsprechendes Schreiben hat die Verwaltung bereits am 10. Mai 2010 an die Staatskanzlei gerichtet, wo es zuständigkeitshalber an das Innenministerium weitergeleitet wurde. Eine Antwort ist noch nicht eingegangen. Das Thema steht außerdem auf der Tagesordnung der Beratungen der Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Landkreises Oberhavel.
Sportfunktionsgebäude Bergfelde
In der jüngsten Sitzung beschloss die SVV den unverzüglichen Neubau eines Sportfunktionsgebäudes in Bergfelde am derzeitigen Sportplatzstandort, da sie das jetzige Gebäude „nicht einen Tag länger für zumutbar“ hält. Zuletzt hatte sich die parlamentarische Diskussion um den Baustandard (Container- versus Massivbauweise) und die mögliche Nachnutzung für einen Neubau gerankt, nachdem die Fußballer bis spätestens 2014 auf einen neuen Platz, voraussichtlich auf das Mühlenbecker Feld, umgezogen sein werden. Jetzt zeigten sich die Abgeordneten überzeugt, dass ein neues Sportfunktionsgebäude in Bergfelde auch nach 2014 für Aktivitäten jeglicher Art benötigt werden würde. Auch andere Sportler, die später den jetzigen Fußballplatz nutzen würden, bräuchten Vereinsräume.
HDZ darf umbauen
Nahezu einstimmig sprach sich das Stadtparlament dafür aus, dass im HDZ modernisiert und umgestaltet werden darf, weil sonst das HDZ als Nahversorger angesichts von Kaufland und Fachmarktzentrum wahrscheinlich mittelfristig wirtschaftlich weiter ins Hintertreffen geraten würde. Die Folge wäre der Weggang von OBI, Rewe und Aldi und schließlich eine städtebauliche Investitionsruine. Die früheren Gebäudeteile der Kaserne und des TÜV, in denen zuletzt das PIN-Veranstaltungszentrum ansässig war und aktuell die Zeile kleinerer Händler und Dienstleister angesiedelt ist, dürfen abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Hier wird Rewe einziehen und sein Angebote erweitern. Die durch Rewe frei werdenden Flächen wird Aldi für eigene Sortimentsentwicklung nutzen. Die kleineren Geschäfte sollen in ein neues Obergeschoss einziehen. Mit dieser Erweiterung der sortimentsbezogenen Verkaufsfläche für SB-Markt, Getränkemarkt und Food-Discounter um 670 m2 wird die im Bebauungsplan vorgesehene Gesamtverkaufsfläche nicht überschritten. Die im Vorfeld erstellte Auswirkungsanalyse zeigt, dass weder das Kauflandzentrums noch das neue NORMA-Zentrum in Bergfelde wirtschaftlich merklich beeinträchtigt werden. Der HDZ-Investor hat Gespräche zugesagt, in denen die Stadtverwaltung und die Abgeordneten auf das städtebauliche Gesicht der neuen Anlage Einfluss nehmen können.
Postleitzahlen beibehalten
Mehrheitlich sprachen sich die Parlamentarier für den Erhalt der bisherigen Postleitzahlen im Stadtgebiet aus. Die Verwaltung solle diesbezüglich auf die Deutsche Post AG einwirken, was die Stadtverwaltung bereits vor dem Beschluss schriftlich getan hatte. Obwohl eine Antwort der Post noch nicht vorliegt, weist die Verwaltung nochmals darauf hin, dass die Vereinheitlichung oder zumindest Zusammenführung der Postleitzahlen eine hoheitliche Aufgabe der Post ist, zu der sie im Nachgang der Gemeindegebietsreform im Auftrag der Bundesregierung verpflichtet ist. Weder die Verwaltung noch das Parlament haben hierauf Einfluss. Allerdings wäre die Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger auch vergleichsweise gering. Es gilt eine Übergangsfrist von bis zu 5 Jahren, in denen Geschäftspapiere, Stempel, Visitenkarten u.ä. erneuert werden sollen. In den Ausweisen ist bereits seit knapp 10 Jahren der Wohnort Hohen Neuendorf eingetragen.
Naturnaher Spielplatz
An der Jägerstraße in Hohen Neuendorf soll ein neuer Spielplatz entstehen. Derzeit ist das Gebiet bewachsen mit Bäumen. Das brachte im Stadtparlament die Idee auf, diesen Platz bei der Einrichtung eines Spielplatzes möglichst wenig zu verändern. Der Sozialausschuss empfahl daher, neben den 3 vom Spielplatzarchitekten vorgelegten Varianten, die neben den zu erhaltenden Bäumen Wege und Spielgeräte vorsehen, eine Alternative unter dem Gesichtspunkt „naturnaher Spielplatz“ zu entwickeln. Da die beantragten Fördermittel für den Spielplatzbau nicht genehmigt wurden, hätte diese Variante vermutlich ebenfalls einen kostenmindernden Aspekt.
Parkplatz-Petition
Auf derselben Fläche möchten die Eltern der Kita Pusteblume gerne Parkplätze sehen. Das ist laut Bebauungsplan unzulässig, beurteilt das Bauamt und sieht eine Entzerrung der Verkehrssituation durch den Ausbau der Reinickendorfer Straße gegeben, der noch in diesem Jahr erfolgen soll. Der Stadtentwicklungsausschuss hat nach den Ferien einen Ortstermin anberaumt und die Entscheidung bis dahin vertagt.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Linientaxi ersetzt Rufbus
Mit der Fahrplanumstellung der OVG gibt es auch Veränderungen auf den Rufbuslinien. Entsprechende Verträge unterzeichneten die Stadtverwaltung und der Landkreis Oberhavel in der letzten Woche. Der Rufbus auf der Linie 822 findet saisonunabhängig mit einer durchschnittlichen Nutzung von 21 Prozent durchaus Zuspruch, die Auslastung eines Linienbusses ist dennoch nicht gegeben.
Die OVG bringt im Auftrag der Verwaltung deshalb aus ökologischen Gründen ein anderes Testmodell auf die Route. Ab dem 10. Juli 2010 verkehrt samstags, sonntags und feiertags für eine halbjährige Testphase ein Linientaxi mit 7 Plätzen auf der Strecke, die vom S-Bahnhof Hohen Neuendorf bis in die Havelstraße (Niederheide) führt. Anders als der Rufbus verkehrt das Linientaxi wie der Linienbus und muss nicht extra angerufen werde. Es gelten die üblichen Bus-Fahrpreistarife, auch die Umwelttickets haben Gültigkeit. Das Linientaxi ist im Fahrplan mit dem Kürzel „LT“ gekennzeichnet.
Die Stadtverwaltung verspricht sich durch die Vereinfachung des Angebotes steigende Nutzerzahlen, weniger Individualverkehr und perspektivisch damit ein Argument gegenüber der OVG, den Linienbusverkehr auch am Wochenende und feiertags einzurichten. Der Rufbus der Linie 823 hingegen muss ab dem 8. Juli 2010 nach eineinhalbjähriger Testphase eingestellt werden. Trotz Routenumstellung im vergangenen Herbst hatten sich die Nutzerzahlen lediglich auf durchschnittlich 2 Fahrgäste täglich eingependelt. Aus wirtschaftlichen Gründen kann die Stadt dieses Angebot daher nicht aufrecht erhalten.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Gut geholzt!
Holger Dreher war schon bei den Probewürfen hochkonzentriert. Das zahlte sich aus. In der Einzelwertung holte sich der Sportler von der Behindertenabteilung des FSV Borgsdorf in der Deutschen Kegel-Meisterschaft der Behinderten mit nur 3 Holz Abstand zum Sieger aus Wilhelmshaven die Silbermedaille und damit den Vizemeister-Titel.
In der Mannschaftswertung errang der FSV den 7. Platz. Gastgeber des im Oranienburger TURM ausgetragenen Turniers war der FSV Borgsdorf.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
Feuer und Flamme: Brandschutzübungen der Feuerwehr
Fire Dragon ist der martialische Name des blauen Trucks, in dem sich ein stählernes Wohnzimmer befindet. Unter dem Sofa, hinter der Treppe und an anderen Stellen sind Gasanschlüsse angebracht, aus denen auf Knopfdruck aus der Schaltzentrale heiße Flammen lodern. Immer zwei Feuerwehrleute gleichzeitig kletterten über eine Dachluke an einem Sonnabend im Juni in voller Schutzkleidung und mit Atemschutzmaske in das Flammeninferno, um Löschen, vor allem aber Technik, Position und Teamarbeit zu üben.
Hinter der Glasscheibe beobachtete sie ein erfahrener Trainer, der in seinem Truck Feuerwehrleute in ganz Deutschland schult. Dieser sparte im Auswertungsgespräch nicht mit detailgenauer Kritik! Gut so, sagte Zugführer Friedheim Mommert, im Ernstfall muss man sich blind aufeinander verlassen können und es dürfen keine Fehler passieren. Während sich andere an diesem Nachmittag Fußball-Viertelfinalspiele ansahen, bewiesen die Feuerwehrleute einmal mehr Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein.
Dem unbeteiligten Zuschauer hinter der Scheibe wurde schon beim Zusehen der aus den Schächten lodernden Flammen nicht nur heiß, sondern auch Angst und Bange. Gut, dass es Menschen in unserer Mitte gibt, die ihre Freizeit und ihr Leben einsetzen, um ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu helfen. Hier ist Kameradschaft mehr als ein antiquiertes Wortim Fall der Fälle ist es Überlebensstrategie für Viele. Sowohl der Förderverein als auch die Aktiven freuen sich über Unterstützung und Mitwirkung an diesem verantwortungsvollen „Hobby“.
Mehr Informationen: www.feuerwehrhohenneuendorf.de oder telefonisch unter 0175.899 29 32 bei Stadtbrandmeister Norbert Nickel.
(Foto: Kristin Hoehl, Oranienburger Generalanzeiger)
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|
|
|
|
|
|
|
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|
|