Stolpe – das ist dörfliche Idylle in unmittelbarer Nachbarschaft zur Millionenmetropole Berlin und doch umgeben von Feldern, Weiden, uralten Bäumen und Alleen.
Nicht nur, dass Stolpe zu den ältesten Dörfern im Land Brandenburg gehört macht es so ansehenswert. Nein, es gehört auch zu den wenigen Angerdörfern, dessen ursprüngliche Struktur auch für den Laien noch erkennbar ist. Ein Spaziergang durch das Dorf mit seiner Kopfsteinpflaster-Straße und den alten knorrigen Bäumen, vorbei an der wunderschönen Kirche mit ihrem ehrwürdigen, zum Verweilen einladenden Friedhof, an den zum Teil renovierten Gründerzeithäusern, den typischen Vierseithöfen, dem 1921 erbauten Pfarrhaus, dem Kriegerdenkmal bis hin zur alten Kastanienallee, lässt die Jahrhunderte alte Geschichte erahnen. Und wem die Füße vom Wandern müde oder die Beine vom Fahrradfahren schwer geworden sind, kann im Wirthaus „Zum Dorfkrug“ bei ländlicher Küche und Gemütlichkeit oder im historischen Gasthaus „Zur krummen Linde“ bei deftiger Regionalküche eine Rast einlegen.
Diese Idylle und die Lage an der Stadtgrenze von Berlin mit der Autobahnanbindung (A 111), an der L 17 sowie der L 117 ließen Stolpe zu einem beliebten Ausflugsort für natur- und sportbegeisterte Städter werden.
Seit Mitte der 90er Jahres des 20. Jahrhunderts prägen der Golfplatz „Stolper Heide“ mit seiner angrenzenden Wohnbebauung und die neue Reitanlage das Leben im Dorf mit, ohne es in seiner über die Jahrhunderte erhaltenen Struktur zu verletzen.
Stolz sind die Stolper auf ihr neu gebautes Feuerwehrdepot und ihr kürzlich eingeweihtes Bürgerhaus, in dem auch die Bibliothek und die Vereine eine Heimstatt haben.