Zwischen Borgsdorf und Pinnow überspannt eine Brücke den Oder-Havel-Kanal (links) und den Oranienburger Kanal (rechts). In den zwanziger Jahren entwickelte sich hier die Wassersportsiedlung Venedig, und während der Saison herrscht immer ein reges Treiben. Nur wenige Schritte von der Brücke entfernt, steht eine denkmalgeschützte Kirche, die nach Plänen Friedrich August Stülers entstanden ist.

Am S-Bhf Borgsdorf ist dieser
Dienstleistungskomplex 1995 entstanden.

©Foto: Volker Döring



Errichtet um 1860

©Foto: Volker Döring


Der Stadtteil Borgsdorf liegt inmitten ausgedehnter Wälder und Felder an der Ostseite des Oder-Havel-Kanals. Nordöstlich schließt sich die Oranienburger Heide mit dem herrlichen Briesetal an. Nach Oranienburg fährt man ca. 10 Min. Die Nordbahnstrecke S 1 - Oranienburg/ Wannsee - schafft die schnelle Verbindung zu den Bahnhöfen Friedrichstraße und Potsdamer Platz. Die Fertigstellung dieser Bahnlinie und die Errichtung eines Haltepunktes gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts haben günstige Voraussetzungen für die Besiedlung westlich und östlich der Nordbahn geschaffen und ließen die Bevölkerung schnell wachsen.
Die Oranienburger Heide (auch als ehemaligesKaiserliches Hofjagdgebiet bekannt) und das herrliche Landschaftsschutzgebiet "Briesetal und Mühlenbecker See" mit dem Flüßchen Briese und seltenen geschützten Pflanzen laden zu reizvollen und ausgedehnten Fuß- und Radwanderungen ein.
Im städtebaulichen Entwicklungsgebiet „Wohnungsbau und Grünraum“ sind inzwischen rund 120 Häuser bezogen, am Ende der Baumaßnahme werden im Ortskern und im Grünen etwa 1800 Menschen wohnen. Am Bahnhof lädt ein Dienstleistungszentrum mit Supermarkt, verschiedenen Läden, Büroflächen, Sparkasse und Gastronomie ein. Eine weitere Verbesserung der Infrastruktur gibt es mit der Fertigstellung der Kindertagesstätte in der Rosenstraße im Frühjahr 2000.