Mit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages am 5. Oktober 1995 verbindet die Städte Janow Podlaski und Hohen Neuendorf eine verbriefte Freundschaft.

Der Kontakt zu dem durch seine Pferdezucht weltbekannten Ort nahe der weißrussischen Grenze kam durch einen Besuch der Bürgermeisterin Monika Mittelstädt zu Stande. Sie besuchte mit einer Delegation des Landkreises Oberhavel den Gemeindeverband Siemiatycze und war von der Herzlichkeit und dem freundschaftlichen Entgegenkommen der Menschen aus Janow Podlaski so beeindruckt, dass sie nach ihrer Heimkehr den dort geäußerten Wunsch nach einer Partnerschaft gerne an die Bürger und Abgeordneten Hohen Neuendorfs überbrachte.

Eines der wirtschaftlichen Standbeine der Region basiert auf den Erlösen einer jährlichen Pferdeauktion, die von Pferdeliebhabern aus vielen Regionen der Welt – auch aus dem arabischen Raum – besucht wird. Und nicht selten ersteigert ein Scheich einen Araber aus einem alten polnischen Gestüt.

Das Gestüt Janow Podlaski wurde bereits 1817 gegründet. Heute stehen hier rund 400 Pferde, darunter 300 Araber und 100 Anglo-Araber, in den Ställen beziehungsweise auf den Weiden.

In dem malerischen Ferienort an der Czyzowka sind neben rassigen Pferden auch die Reste des im Schwedenkrieg zerstörten Bischofsschlosses zu besichtigen, das an die Zeit erinnert, in der Janow Podlaski eine Bischofsstadt war, deren Geschichte weit bis vor 1500 zurückreicht. Ihre heutige Gestalt erhielt die Stadt allerdings im 18. Jahrhundert – 1714/1735 entstand die Kathedrale und am Ende des Jahrhunderts das theologische Seminar.

Der reizvoll im Gebiet des Landschaftsparks "Podlaski Przełom Bugu" gelegen Ort bietet auch für begeisterte Naturliebhaber viele touristische Möglichkeiten.Auskünfte:

Urzad Gminy Gmina Council
ul. Bialska 6 a 21-505
Janow Podlaski
Tel: (0048) 833 413073
FAX:(0048) 833 413077

Janow Podlaski im Web

Janow Podlaski im Euroatlas


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Maing
Im Juni 1992 besuchten Bergfelder Gemeindevertreter, unter anderem der damalige Bürgermeister Reinhard Groß und die Realschulleiterin Eldrid Czichy, den nordfranzösischen Ort Maing und unterzeichneten einen Partnerschaftsvertrag. Sich Kennenlernen, sich Verstehen, Freundschaften schließen, das ist der Wunsch der beiden Partnergemeinden.

Maing ist eine 4200 Einwohner zählende Gemeinde in der Provinz du Nord, deren Hauptstadt Lille ist. Nur 10 Kilometer entfernt liegt die Universitätsstadt Valenciennes. So klein die Gemeinde auch ist, so hat sie doch eine bewegte Geschichte. Erstmals erwähnt wurde der Ort 1104 (damals noch Mahen). Der Name stammt von einem Mann namens Mahenus. 1792/1793 wurde der Ort von Österreich besetzt. Vor allem der Erste Weltkrieg hinterließ nachhaltige Spuren, war doch Nordfrankreich Schauplatz vieler Schlachten. Die wechselvolle Geschichte als steinerne Zeugen überlebt haben die Kirche, die Abtei und das Schloss.

Heute ist Maing eine Gemeinde mit vielen kulturellen und sportlichen Akzenten, so gibt es alljährlich im Juni ein Musikfestival.

In der nun schon über 13 Jahre bestehenden Partnerschaft gab es vor allem zwischen den deutschen und französischen Jugendlichen gegenseitige Besuche.

Département du Nord
Arrondissement de VALENCIENNES
Circonscription n°19, 21
Canton de VALENCIENNES-SUD
MAING


Population : 4.197 habitants
Superficie : 11.68 km2
Mairie : Rue Jean Jaurès
59233
Téléphone : 03.27.24.46.39
Fax : 03.27.34.39.42
Maire : Philippe BAUDRIN

http://www2.lavoixdunord.fr/vdn/communes/cgi/communes.cgi?canton=5967


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Müllheim
Am 1. Mai 1992 wurde eine Städtepartnerschaft besiegelt, deren Anfänge bis in die 60er Jahre zurückgehen. Damals hatte die Evangelische Kirche Hohen Neuendorf Verbindungen zum badischen Müllheim geknüpft. Die gemeindliche Zusammenarbeit begann in der Wendezeit 1990, Müllheim leistete Hilfestellung beim demokratischen Neuanfang. Mit der Vertragsunterzeichnung wurde die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit auf allen Gebieten des kommunalpolitischen, kulturellen und sozialen Lebens auf eine feste Grundlage gestellt.

„Müllheim, das Herz des Markgräflerlandes“ – ist einer der knappen Werbesätze der Partnerstadt. Müllheim hat aber noch weitere Umschreibungen: Stadt des Weines; Stadt der Mühlen; Stadt zwischen Wald und Reben; Müllheim inmitten der Toskana Deutschlands.

Die grüne Stadt liegt nur fünf Minuten neben der Autobahn und sehr verkehrsgünstig in der Grenznähe zu Frankreich und der Schweiz, zugleich mitten im Bäderdreieck der bekannten Heilbäder Badenweiler, Bad Krozingen und Bad Bellingen. Dieser günstige Standort war auch mit entscheidend für die vermehrte Ansiedlung von umweltfreundlichen Industriebetrieben, für die ein besonderes Gebiet im Westen der Stadt ausgewiesen ist. Zugleich bietet die schöne landschaftliche Lage der Stadt dem Fremdenverkehr eine gute Entwicklungsmöglichkeit und den Vorzug als Wohngemeinde mit besonders hohem Freizeitwert.

Müllheim versteht sich als „Landstadt“, die es bei aller Offenheit und Geschäftigkeit bisher verstanden hat, die Maßstäbigkeit, die Eigentümlichkeit und den Reiz einer Stadt im ländlichen Raum nicht zu überspielen, sondern bewusst zum Ausdruck zu bringen.

Auskünfte:
Städtisches Verkehrsamt
Werderstr. 48
79379 Müllheim
Tel. 07631/4070
Fax. 07631/16654
http://www.muellheim.de


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Fürstenau
Die Stadt Fürstenau verbindet seit dem 15. Juni 1991 eine Partnerschaft mit Borgsdorf, das heute ein Stadtteil von Hohen Neuendorf ist.

Fürstenau gehört zu den romantischen Städten im Osnabrücker Land. Jahrhunderte haben das von einem grünen Gürtel umrandete historische Stadtbild geformt. Freundlichkeit und Mentalität der heutigen Fürstenauer erschweren dem Besucher trotz zahlreicher steinerner Zeugen den gedanklichen Rückblick in eine Zeit, in der rivalisierende Mächte das Leben in der damals kargen, sumpfigen Gegend um das heutige Fürstenau bestimmten. Krieg und Zerstörung gehörten zum Leben dazu wie das Bestellen der Felder, das Handwerk oder der Handel. Doch im Schutze der Burg „Vorstenowe“ entwickelte sich eine Siedlung, deren Bewohner nie den Mut zum Neuanfang verloren, egal ob es feindliche Heere, Krankheiten oder Großfeuer waren, die über sie herfielen und ihnen große Opfer abverlangten. Dieser Überlebenswille findet seinen Ausdruck in dem „Fürstenauer Freiheitsbrief“ aus dem Jahre 1402, in dem Fürstenau die Erneuerung der Stadtrechte und der Wehrhaftmachung zugebilligt wird. Die günstige Lage am Handelsweg zwischen Bremen, Holland und Flandern, die Mitgliedschaft im Hansebund und die zahlreichen vom Landesherren zugebilligten Gilde- und Sonderrechte ermöglichten den Fürstenauern, trotz aller Unwirren der Zeit, eine gute wirtschaftliche Entwicklung.

Die Fürstenauer sind ein lebendiger Beweis dafür, dass Tradition und Moderne, Bodenständigkeit und Vorausschau durch aus keine Widersprüche sind. Der überschaubare Ort zwischen Hase und Ems zeichnet sich durch seine persönliche und familiäre Atmosphäre aus. Die sympathische Stadt setzt insbesondere Akzente als Wirtschafts- und Tourismusstandort.

Die heutige Samtgemeinde Fürstenau wurde 1972 aus der Stadt Fürstenau mit ihren Ortsteilen Hollenstede, Schwagstorf und Settrupp gebildet, später kamen noch die Gemeinde Berge und die Gemeinde Bippen mit ihren Ortsteilen dazu.

Die Patenschaft mit Borgsdorf wird vor allem durch die Feuerwehren und die Anglervereine mit Leben erfüllt. Anfang der 90er Jahre ging ein Löschfahrzeug als Leihgabe nach Borgsdorf, 1993 gab es ein Treffen mit der Jugendfeuerwehr in Fürstenau. Für die Oldtimer-Sammlung in Fürstenau spendeten die Borgsdorfer Kameraden ein Fahrzeug, Baujahr 1979, und 1999 einen Robur Garant, der 1959 vom Band lief. Auf den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in Borgsdorf im September 2004 unterschrieben beide Wehren einen Partnerschaftsvertrag.

Bereits 1993 hat der Anglerverein „Hau an“ seine Partnerschaft mit dem Fürstenauer Anglerverein schriftlich in einem Partnerschaftsvertrag dokumentiert. Jedes Jahr treffen sich die Petri-Jünger zum gemeinsamen Angeln und zum Plausch über die vergangenen und kommenden Monate.

Auskünfte:
Stadt Fürstenau
Postfach 1140
49578 Fürstenau
Tel. 0590/9320-35
http://www.fuerstenau.de

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